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Über uns

Der Verein Lebenshilfe für Behinderte wurde am 04.07.1967 von 18 Eltern und Freunden von Behinderten gegründet, um körperlich oder geistig behinderten Kindern in Bordesholm und Umgebung zu fördern. Unter Leitung des damaligen ersten Vorsitzenden, Herrn Tangermann, konnte schon am 01.04.1968 die Arbeit im Sonderhort aufgenommen werden. Zunächst erfolgte die Betreuung der Kinder in den Räumen der Bordesholmer Sonderschule nachmittags zwischen 14 und 18 Uhr. Da sich immer mehr Eltern entschlossen, ihre Kinder in den Sonderhort zu schicken, wurden die Raumprobleme immer größer. In der leer stehenden Blumenthaler Schule fanden sich schließlich geeignete Räumlichkeiten. Nachdem die Eltern und Mitarbeiter bei der Renovierung kräftig mitgeholfen hatten, konnte der Sonderhort Blumenthal am 21.04.1970 feierlich eröffnet werden. Noch in demselben Jahr wurde eine Sonderschullehrerin für die Arbeit gewonnen und durch das Kultusministerium freigestellt. Nun wurden die Kinder gemäß den Prinzipien der Schule für Geistigbehinderte unterrichtet. Im Jahre 1977 wurden 61 Kinder in 8 Gruppen betreut und das Gebäude in Blumenthal erwies sich immer mehr als Provisorium. Deshalb begann der Verein mit der Planung eines Schulneubaus. Am 23.02.1981 konnte die neue Schule in Nortorf eingeweiht und an den Kreis als neuen Träger übergeben werden. Damit hatte der Verein ein wesentliches Ziel erreicht.

Inzwischen hatte sich jedoch auch die Erkenntnis Bahn gebrochen, daß möglichst frühe Förderung des behinderten oder in seiner Entwicklung auffälligen Kindes von großer Bedeutung ist. Am 19.05.1980 schlossen sich deshalb die Ortsvereinigungen der Lebenshilfe aus Bordesholm, Hohenwestedt, Rendsburg, Eckernförde und Altenholz zur Kreisvereinigung Lebenshilfe für Behinderte zusammen, um eine Frühförderstelle ins Leben zu rufen. Heute werden von der Geschäftsstelle in Osterrönfeld aus jährlich über 150 Kinder betreut. Ein- bis zweimal wöchentlich kommt eine Frühförderkraft in die Familie, um die Eltern zu beraten und das entwicklungsgestörte Kind in seiner vertrauten Umgebung zu fördern.

Ein drittes wichtiges Ziel verfolgte der Verein seit seiner Gründung mit der Einrichtung von Freizeitclubs für Behinderte. Seit 1974 werden Jugendliche und Erwachsene zu den Veranstaltungen mit vereinseigenen Fahrzeugen zusammengeholt. Man spielt und musiziert zusammen, geht zum Schwimmen, zum Kegeln oder ins Kino. Besonders beliebt ist das Musikhören mit Freunden am Abend, das in den Räumen des Freizeitclubs im Bürgerhaus stattfindet.

Die Arbeit des Vereins wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und ohne Geld- und Sachspenden nicht zu leisten. Zwar erhält die Lebenshilfe für bestimmte Aufgaben Zuschüsse, doch müssen alle Sachkosten und teilweise auch die Personalkosten durch Spendenmittel finanziert werden. Deshalb bittet der Verein, die Lebenshilfe weiterhin durch Spenden zu unterstützen, um Behinderten helfen zu können.